Constellations
audiovisual live performance with poems by Monika Rinck
duration: 15min
concept and music composition: Mario Verandi
speaker: Monika Rinck
live-electronics: Mario Verandi
doublebass clarinet: Theo Nabicht
live-video: Rainer Kohlberger
produced by Literaturwerkstatt Berlin
premiere: International Poetry Festival Berlin, Akademie der Künste, Berlin, 7.6.2010


"Die audiovisuelle Poesie-Performance "Constellations" von Mario Verandi erforscht die Moeglichkeiten einer neuen, intermedialen Präsentationsform von Lyrik. Dazu arbeitet die Performance sowohl mit fixierten, auskomponierten Elementen wie mit improvisatorischem Material. Als Grundlage dienen vier Gedichte von Monika Rinck, die ein ganz eigenes Verstädnis des begriffs der "Konstellation" entwerfen. Die Konstellationen des Kosmos, der Gestirne und Planeten spielen ebenso eine Rolle wie die Konstellationen der Sprache selbst. Debei steht insbesondere Walter Benjamins Begriff der "ewigen Konstellation" Pate: "Die Ideen verhalten sich zu den Dingen wie die Sternbilder zu den Sternen. Das besagt zunächst: sie sind weder deren Begriffe noch deren Gesetze. (...) Die Ideen sind ewige Konstellationen und idem die Elementen alsm Punkte in derartigen Konstellationen erfasst werden, sind die Phänomene mitgeteilt und gerettet zugleich" (Walter Benjamin, Ursprung des deutschen Trauerspiels)"
Christian Filips, 2010

"Ideas are to objects as constellations are to stars. This means, in the first place, that they are neither their concepts nor their laws. (...) Ideas are timeless constellations and by virtue of the elements being seen as points in such constallations, phenomena are subdivided and at the same time redeemed. Every idea is a sun and is related to other ideas just as suns are related to each other. The harmonious relationship between such essences is what constitutes truth."
(Walter Benjamin, The Origin of German Tragic Drama).